Filme in Berlin – Goodbye Lenin
Berlin ist Drehort und Schauplatz vieler Filme und Romane. „Lola rennt“ ist wahrscheinlich einer der Filme, der am meisten bekannt ist. 2003 kam der Film Goodbye Lenin heraus, welcher eine Geschichte in der Zeit der Trennung Deutschlands erzählt.
Der Film erzählt von einer Familie, die in der DDR wohnt. Goodbye Lenin spielt im Zeitraum von 1978 bis 1989. Die Mutter der Familie ist überzeugte Sozialistin und soll am 40. Jahrestag der DDR eine Auszeichnung bekommen. Jedoch wird Ihr Sohn Alexander bei einer Demonstration festgenommen, worauf die Mutter zusammenbricht und ins Koma fällt. Der Arzt ist der Meinung, dass die Mutter es nicht überstehen wird, doch Alex ist fest davon überzeugt, dass seine Mutter es schaffen wird.
Inzwischen ist auch schon die Mauer gefallen. Eines Tages als Alex die Krankenschwester küsst und dabei eine Tasse zu Boden schmeißt, wacht die Mutter wieder auf. Alex erzählt ihr, dass sie einkaufen war und dabei in einer Schlange umgekippt ist. Alex versucht nun alles zu tun, um seine Mutter ja nicht wissen zu lassen, dass es die DDR nicht mehr gibt, denn jede kleine Aufregung könnte sie umbringen.
Somit lebt die DDR auf 79 m² weiter, was sich als problematischer herausstellt als anfänglich erwartet. Denn es ist schwierig geworden „Spreewaldgurken“ und andere Ostprodukte für die Mutter aufzutreiben. Auch die Nachrichten werden von Alexander und einem Freund gefälscht um ja die Mutter nicht aufzuregen.
Goodbye Lenin wurde mit 9 deutschen Filmpreisen ausgezeichnet und Daniel Brühl als bester Hauptdarsteller und ist es sicherlich wert gesehen zu werden.




